Sehenswürdigkeiten

Einzigartiges Potsdam

Potsdam ist die Stadt der Schlösser und Gärten! Die berühmte Kulturlandschaft umfasst fast 20 Schlösser oder Palais. Das prominenteste Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Sanssouci mit seinen Parkanlagen.

Nach eigenen Skizzen, ließ der Preußenkönig Friedrich der Große um 1745 ein Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten.

Das Neue Palais ist das größte Schloss, es befindet sich am westlichen Ende des Parks Sanssouci und wurde nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges durch Friedrich den Großen 1763 begonnen und bereits 1769 fertiggestellt. 

Potsdam eine europäisch geprägte Stadt und das spiegelt sich auch in der Kultur und Architektur wider. Zahlreiche Baustile aus unterschiedlichen Epochen finden sich neben Wohnhäusern im holländischen und italienischen Baustil.

So gibt es Schweizerhäuser in Klein Glienicke, im norwegischen Stil wurde die Matrosenstation Kongsnæs errichtet, im englischen Landhausstil ist das Schloss Cecilienhof im Neuen Garten errichtet und das Holländische Viertel im Zentrum der Stadt. Am südöstlichen Rand des heutigen Bassinplatzes gab es auch ein Französisches Viertel, das allerdings im 2. Weltkrieg komplett zerstört wurde.

Der Aufschwung Potsdams, ging einher mit dem Aufbau als zweite Residenzstadt durch Friedrich Wilhelm (Brandenburg) ab dem 17. Jahrhundert. Zu den ältesten erhaltenen Gebäuden zählt deshalb der Marstall des Stadtschlosses aus dem Jahr 1669.

Die Zuwanderung der verfolgten, französischen Hugenotten durch das Edikt von Potsdam förderte ab 1685 die kulturelle Entfaltung in Brandenburg und Preußen. Die französische Kultur war unter anderem auf dem Gebiet der Literatur und der Architektur weit entwickelt.

Potsdam entwickelte sich neben Berlin zu einem kulturellen Zentrum in Preußen.